ANTASTEN

Schon vor dem offiziellen Beginn des Schumannfest 2014 beginnt die insgesamt sechsteilige Klavier-Reihe ANTASTEN mit drei Mittwochs-Mittag-Lunchkonzerten. Ausgewählte PianistInnen verschönen die Mittagspausen mit abwechslungsreichen Programmen, die garantiert nicht schwer im Magen liegen!

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kunststiftung NRW und Schumannfest Düsseldorf 2014.

knrw-logo

Mittwoch, 30. April, 12.30 Uhr
Danae Dörken Klavier

Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Ludwig van Beethoven und Robert Schumann.

Alle kompositorischen Zügel kappen, den musikalischen Fantasien völlig freien Lauf lassen, aus dem Stand heraus nach Herzenslust experimentieren, brillieren, improvisieren – all das zeichnet die Kompositionen des ersten Lunchkonzerts aus.

Mittwoch, 7. Mai, 12.30 Uhr
Sukyeon Kim Klavier

Werke von Maurice Ravel, Isaac Albéniz und Nikolai Kapustin.

Von Maurice Ravel erwarten uns rasant flirrende Läufe „ohne Vorsicht und Gnade“, tänzerische Delikatesse und melodiöse Eleganz. Seine Liebe zur spanischen Musik führt uns zu den furiosen Klangkaskaden von Isaac Albéniz, sein Interesse für den Jazz zu Nikolai Kapustins bravourösem Parcours aus Swing, Blues und Bebop.

Mittwoch, 14. Mai, 12.30 Uhr
Sergey Markin Klavier

Werke von Ludwig van Beethoven, Jean-Philippe Rameau und Robert Schumann.

Die Sehnsucht nach einer anderen, besseren Welt trieb die Menschen schon in der Romantik um. Die entdeckten sie nicht nur in alten Volksliedern und Sagengeschichten, sondern auch in der Natur. Ergebnis: Ein Gewitter in Tönen, glückliche Hennen und eines der schönsten Vogelkonzerte der Musikgeschichte. Und zum Schluss ein humoristisches Wetterleuchten.

Dienstag, 20. Mai, 20 Uhr
Hanni Liang Klavier

Werke von Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz Liszt.

Was hätte Felix Mendelssohn Bartholdy nicht alles gegeben, wenn er nur einmal Beethoven hätte begegnen können. Seine Fantasie lässt die geistige Patenschaft des großen Wiener Klassikers und seiner bahnbrechenden Klavierwerke erkennen. Sie ist „à la Felix“ sehr schwer, so Schwester Fanny. Um keinen Deut leichter sind die beiden funkelnden Klavierstücke von Franz Liszt. Frei nach Karl Valentin: Kunst macht viel Arbeit, ist aber schön.

Mittwoch, 21. Mai, 20 Uhr
Hinrich Alpers Klavier

Werke von Robert Schumann, Arnold Schönberg und Franz Liszt.

Revolutionäre alle drei: Formal wie spieltechnisch völlig entgegengesetzte Welten haben Schumann und Schönberg mit ihren Klavierstücken erkundet, der eine lyrisch-improvisatorisch und virtuos ausgelassen, der andere mehr als 60 Jahre Weltgeschichte später kompromisslos klar und scharf. Grenzüberschreitender Überschwang des Herzens hingegen bei Liszt: 760 Takte mit wehender Mähne und fliegenden Fingern.

Montag, 26. Mai, 20 Uhr
Severin von Eckardstein Klavier

Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Franz Liszt und anderen.

Zunächst Beethovens radikale Stimmungsumschwünge in denkbar kürzester Zeit, dann Schumanns Liebesqualen um Clara, und schließlich Vogelwelten: Liszts effektvolle Klangmalerei auf den Spuren des Franz von Assisi, Wasserspiele mit dem begeisterten Vogel- und Tierstimmenimitator Ravel, am Ende Messiaen, der seinen Landsmann zumindest vom ornithologischen Fachwissen her um ein Vielfaches überflügelt.

10,- Euro inkl. Snack (Lunchkonzerte) / 15,- Euro (Abendkonzerte)
>> Tickets